Meteoritenkunde

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Geschichte
Die Meteoritensammlung der Universität Göttingen ist eine der ältesten und traditionsreichsten der Welt. Ihre Geschichte geht auf das Jahr 1777 zurück, in welchem mit dem Schenkung der Schlüterschen Sammlung aus Hannover auch der erste Meteorit in die Sammlung des damaligen „Königlich-Academischen Museums“ gelangte.
Durch Schenkungen so bedeutender Persönlichkeiten wie Georg Thomas von Asch (1729-1807), Joseph Banks (1744-1820), Jean-Baptiste Biot (1774-1862), Kronprinz Ludwig von Pfalzbayern (dem späteren König Ludwig I., 1786-1868), Ernst Florens Friedrich Chladni (1756-1827), Martin Heinrich Klaproth (1743-1817), Franz Xaver von Zach (1754-1832), Karl Franz Anton von Schreibers (1775-1852), Karl Ludwig Giesecke (1761-1833) und Alexander von Humboldt (1769-1859) an das Museum bzw. persönlich an J. F. Blumenbach wuchs die Sammlung unter letzterem und später unter J. F. L. Hausmann rasch in beachtlichem Maße an. Weiteren bedeutenden Zuwachs erhielt sie durch den Nachlass des Chemikers Friedrich Stromeyer im Jahr 1835 und die Übernahme der sehr umfangreichen Sammlung von Friedrich Wöhler im Jahr 1860. Ein erster Katalog wurde durch F. Wöhler im Jahr 1864 veröffentlicht.

Bestand
Bis heute wuchs die Sammlung durch gezielte Ankäufe, Schenkungen und Tausch auf Belege von mehr als 400 verschiedenen Meteoriten sowie Tektiten und Impaktgläsern in unzähligen Stücken an.
Besonders zu erwähnen sind die Hauptmassen von vier der insgesamt 46 bekannten Deutschen Meteoriten, von denen Material erhalten ist. Im Einzelnen sind dies die Meteorite von Erxleben [Sachsen Anhalt - Fall: 1812], Tabarz, Thüringen [Fund: 1854], Bremervörde, Niedersachsen [Fall: 1855] und Emsland, Niedersachsen [Fund: 1940].

Ein neuer umfangreicher Katalog der Sammlung ist derzeit in Vorbereitung.

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